JIMMY CARTER

(1924 - 200?)

[Jimmy 'Peanuts' Carter]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1924
01. Oktober: James ('Jimmy') Earl Carter jun. wird als erstes von vier Kindern des Erdnußfarmers James Earl Carter sen. und dessen Ehefrau Bessie Lillian, geb. Gordy, in Plains (Georgia) geboren.

1929-46
Carter besucht die High School in Plains, das Georgia Southwestern College, das Georgia Institute of Technology und die U.S. Naval Academy in Annapolis (Maryland), um Berufsoffizier in der Kriegsmarine zu werden.


1946
Carter heiratet Eleanor Rosalynn, geb. Smith. Aus der Ehe gehen in den nächsten sechs Jahren zunächst drei Söhne hervor.

1953
Oktober: Carter - mit 29 Jahren noch immer Oberleutnant zur See - quittiert den Dienst und wird Erdnuß- und Baumwollfarmer. Er beschäftigt hauptsächlich Negersklaven farbige Arbeitnehmer.


1962
Carter wird in den Senat von Georgia gewählt.

1964
Carter wird erneut in den Senat von Georgia gewählt.

1966
Carter kandidiert bei den Gouverneurswahlen von Georgia, obwohl er die Vorwahlen innerhalb der "Democrats" verloren hat. Durch die Spaltung der Wählerstimmen gewinnt der Kandidat der "Republicans".

1966-1970
Carter - der sich in politischen Kreisen vorerst nicht mehr blicken lassen kann - widmet sich erneut seiner Erdnußfarm. Daneben wird er als überzeugter Baptist Prediger an einer KlippSonntagsschule.

1967
Carters Tochter Amy wird geboren. Das bedauernswerte Nesthäkchen muß seinen Vater später wie ein dressiertes Äffchen bei allen öffentlichen Auftritten als Maskottchen begleiten.

1970
Carter kandidiert erneut bei den Gouverneurswahlen. Da die Mehrheit der Wähler in Georgia noch weiß (ca. 70% der gut 4,5 Mio Einwohner) - und rassistisch eingestellt - ist, setzt er ganz auf die Karte der Rassentrennung. Er stellt seine politischen Gegner als "Niggerlover" dar und verspricht, daß es unter ihm keine Gleichberechtigung der Neger geben wird, sondern nur strenge Rassentrennung. Er gewinnt die Wahl mit großer Mehrheit.

[Wahlkampf in Georgia]

1971
Januar: Carter wird als 76. Gouverneur von Georgia vereidigt. Gleich in seiner Amtsamtrittsrede macht er klar, daß er seine Wahlkampfversprechen nicht halten wird; vielmehr wirft er das Steuer um 180° herum und geriert sich nun als Vorkämpfer gegen die Rassentrennung und für die Gleichberechtigung der Neger. Seine vierjährige Amtszeit besteht aus permanentem Streit mit politischen Gegnern und Freunden, insbesondere seinem Stellvertreter, der ihn als "den ehrlosesten Lumpen dem ich je begegnet bin" bezeichnet.

[Time Magazine vom 31.05.1971]

1972
Carter - ohne Chance, in der Politik Georgias noch einmal ein Bein auf den Boden zu bekommen - tritt die Flucht nach vorn an und bewirbt sich als Kandidat für die US-Vizepräsidentschaft unter McGovern. Als die "Democrats" ihn nicht nominieren, inszeniert er eine Hetzkampagne gegen McGovern, weil dieser gegen die Todesstrafe ist. (Carter führt die vom U.S. Supreme Court für verfassungswidrig erklärte Todesstrafe für Georgia demonstrativ wieder ein.) Die erneute Spaltung der "Democrats" verhilft dem "Republican" Richard Nixon zu einem überwältigenden Wahlsieg.

1973
Carter versucht sich wichtig zu machen, indem er vorgibt, ein "UFO" von der Venus entdeckt zu haben.

1974
Carter versucht Popularität zu gewinnen, indem er einen "Elvis-Presley-Tag" in Georgia einführt.

1976
Carter kandidiert für die Wahl zum US-Präsidenten. Dabei kommt ihm zugute, daß in den USA zwar jeder den Amtsinhaber Gerald Ford kennt (und haßt, da er seinen - über den "Watergate-Skandal" gestolperten - Vorgänger Nixon begnadigt hat), ihn selber dagegen außerhalb Georgias so gut wie niemand.
(Carters Bekanntheitsgrad liegt nach Umfragen bei 2% der US-Bürger. So konnte er noch kurz zuvor beim Fernseh-Quiz "What's My Line?" [Vorbild des "heiteren Beruferatens", das im deutschen Fersehen unter dem Titel "Was bin ich?" lief] unmaskiert vor das ebenfalls unmaskierte Rateteam treten, das ihn noch nie gesehen hatte und nur mit Mühe auf seinen Beruf - Gouverneur - kam. Es weiß auch kaum jemand, daß er die Todesstrafe in Georgia wieder eingeführt hat, so daß er sich im Wahlkampf ungeniert als "Gegner der Todesstrafe" gerieren kann.)
November: Carter gewinnt die Präsidentschaftswahlen - als erster Südstaatler seit dem Sezessionskrieg. Das TIME magazine kürt ihn daraufhin zum "Mann des Jahres" - wie vor ihm schon so bedeutende Politiker und Menschenfreunde wie Laval, Roosevelt, Haile Selassie, Hitler, Stalin, Churchill, Eisenhower, Truman, Kennedy, King und Brandt. Die Wähler und Journalisten haben ihn als "Katze im Sack" gekauft - und erleben ein böses Erwachen.

1977
20. Januar: Carter wird als 39. US-Präsident vereidigt. Sein dümmliches Zahnpastawerbungs-Grinsen macht "Peanuts"* - wie er bald nur noch genannt wird - von Anfang an zur Zielscheibe der Karikaturisten.


14. Juli: Offiziell nicht als Karikatur gilt das Porträt, das der von gewissen Kreisen zum "Künstler" hochgejubelte Schmierfink Andy Warhol anläßlich des amerikanischen Nationalfeiertags mit große Brimborium an Carter übergibt.


1977-80
Während Carters Amtszeit sinkt das Ansehen der USA weltweit auf einen noch nie da gewesenen Tiefpunkt.
Die Liste seiner "Heldentaten", die zu dieser Entwicklung führen, ist lang:
Kubanische "Historiker" bezeichnen Carter nach alledem als den (für sie :-) "besten Präsidenten, den die USA jemals hatten"; für den Rest der Welt ist er der bis dahin unfähigste.
Im Satire-Magazin MAD erscheint eine Karikatur mit dem Untertitel: "Tun Sie etwas für die geistig Behinderten - wählen Sie Ihren Präsidenten wieder!"


1980
4. November: Carter - den nun jeder in den USA kennt - verliert die Präsidentschaftswahlen mit Pauken und Tompeten gegen Ronald Reagan. (Carter erhält 9%, Reagan 91% der Wahlmännerstimmen - ein einmaliges Resultat in der über 200-jährigen Geschichte der USA.)


seit 1981
Zum allgemeinen Entsetzen zieht sich Carter jedoch daraufhin nicht etwa aus der Politik zurück, sondern versucht vielmehr - unter Hervorkehrung des linken "Gutmenschen" - weiter als "Elder Statesman" in der Weltgeschichte herum zu pfuschen. Dabei richtet er im Laufe der Jahrzehnte fast soviel Schaden an wie in den vier Jahren seiner Präsidentschaft. Er kriecht vor Kriegs- und Politverbrechern in aller Welt, um ihre Regimes aufzuwerten. Zu seinen besten Freunden zählen Kim Il-sung (Nordkorea), Morales (Bolivien), Chávez (Venezuela), diverse Hamas-Terroristen (Palästina) sowie weiterhin Castro (Kuba). Als seine schlimmsten Feinde bezeichnet er seinen Nach-nach-nach-nachfolger als US-Präsidenten George W. Bush und den britischen Premier Anthony Blair.

[Carter mit Kim] [Carter mit Chávez] [Carter mit Castro]
[Carter mit Hamas-Terroristen - Karikatur] [Carter mit Hamas-Terroristen - Karikatur]

1996
Angesichts so vieler guter Freunde wird Carter zum "Menschenfreund des Jahres [Humanitarian of the Year]" gewählt. (Bereits drei Jahre zuvor war er zum "Tierfreund des Jahres" ernannt worden. Lediglich die Ehrung als "Krawattenmann des Jahres" steht noch aus :-)

1997
Carter (der sich immer hinter Pakistan und gegen Indien gestellt hatte) wird der Indira-Gandhi-Friedenspreis - das indische Gegenstück zum norwegischen Friedensnobelpreis - verliehen.

1999
Carter wird von der UNICEF der "Internationale Kinder-Überlebens-Preis" verliehen. (Carters Heimatstaat Georgia verzeichnet den größten Bevölkerungszuwachs innerhalb der USA, auf inzwischen über 8 Mio Einwohner, wobei der Zuwachs an Schwarzen und "Latinos" zehnmal so hoch ist wie bei "Weißen angelsächsischen Protestanten" - Tendenz steigend.)

2001
September: Zu den muslimischen Terroranschlägen gegen das World Trade Center in New York City und das Pentagon in Washington D.C. - die von seinen palästinensischen Freunden offen bejubelt werden - äußert sich Carter mit keinem Wort.


2002
Mai: Carter besucht als erster US-Präsident oder Ex-Präsident das kommunistische Kuba und lobt seinen Freund Castro über den grünen Klee. Zur Belohnung wird ihm in Oslo der "Friedensnobelpreis" verliehen (andere Gründe sind jedenfalls nicht ersichtlich). Er ist damit - nach den Kriegstreibern Theodore Roosevelt und Woodrow Wilson - der dritte US-Präsident, der diese fragwürdige Auszeichnung erhält. Für Carter - auf den immerhin die bis heute andauernden Kriege am Golf und in Afģānistān zurück gehen, aber kein einziger dauerhafter Friedensschluß - ist es bereits der fünfte "Friedenspreis". (1979 war ihm der "Martin-Luther-King-Nonviolent-Peace-Prize" verliehen worden, 1985 der "World Methodist Peace Award" und 1993 die Spark-Friedens-Medaille des "US-Friedensinstituts".)

[Mein Erfolgsrezept? Versagen, meine Freunde, Versagen ohne Reue!]

2004
August: Carter reist als selbsternannter "Wahlbeobachter" nach Venezuela und bezeichnet die von Chávez mit Hilfe manipulierter Zählmaschinen gewonnenen Wahlen als "regulär".


2006
Carter veröffentlicht ein Buch mit dem Titel "Palestine - Peace, Not Apartheid [Palästina - Friede, nicht Apartheid]". (Den Titel hat er selber gewählt; den Inhalt - der dazu überhaupt nicht paßt - hat offenbar ein anderer geschrieben :-) Er löst damit einen Sturm im Wasserglas der jüdischen Medien in aller Welt aus, da er die These des schwarzen Terroristen Mandela zu bestätigen scheint, wonach Israel "seine" Araber ebenso schlecht behandele wie einst Südafrika "seine" Neger. Von nun an darf Carter öffentlich in großem Maßstab kritisiert und karikiert werden.


September: In einem Interview mit dem britischen Sender BBC beklagt Carter den übergroßen Einfluß der christlichen Religion auf die Politik. (Den übergroßen Einfluß der muslimischen Religion auf die Politik beklagt er nicht.)
11. Dezember: Carter läßt sich als der am längsten überlebende abgewählte Präsident der USA (25 Jahre und 325 Tage, damit länger als John Adams) feiern - wenigstens dieses Verdienst kann ihm niemand absprechen.


2007
Carter wird ein "Grammy" verliehen für das Buch "Our Endangered Values [Unsere gefährdeten Werte]", in dem ein größeren Einfluß der christlichen Religion auf die Politik - als Allheilmittel gegen die "moralische Krise Amerikas" - gefordert wird. (Der tatsächliche Verfasser des Buches ist unbekannt; ob Carter selber es auch nur gelesen hat, ist zweifelhaft.)

[Endangered Values]

Juni: Nachdem die US-Regierung erklärt hat, einen vom Iran angedrohten Angriff mit Atombomben auf Israel mit einem ebensolchen Gegenschlag zu beantworten, bietet Carter dem Iran an, sich in Tährān als "menschlicher Schutzschild" zur Verfügung zu stellen, um einen solchen Gegenschlag zu verhindern - der Iran lehnt dankend ab.
Oktober: Carter reist zusammen mit dem schwarzen Haßprediger Mpilo ("Desmond") Tutu in die sudanesische Provinz Darfur und verkündet, daß dort - ähnlich wie in Venezuela - alles zum Besten stehe. Er empfiehlt Milliarden-Zahlungen an das islamische Terror-Regime in Khartum, da dessen Machthaber ihm zugesagt hätten, das Geld für den "Wiederaufbau" Darfurs zu verwenden.
10. Dezember: Zum 60. Jahrestag der Verkündung der "UN-Menschenrechtserklärung" trifft sich Carter mit einem Haufen übler Politverbrecher aus aller Welt, die sich vor allem durch die Verletzung jener Menschenrechte ausgezeichnet haben.


2008
Mai: Carter reist zu einem "Literatur-Festival" nach Hay (Großbritannien). In einem Interview mit der Zeitung The Guardian ruft er die europäischen Regierungen auf, mit den USA und Israel zu brechen und sich auf die Seite seiner Freunde, der Hamas-Terroristen, zu stellen, da es "das größte Menschheitsverbrechen auf Erden" sei, jenen nicht die Herrschaft in "Palästina" zu überlassen, sondern sie im "Gaza-Streifen" zu isolieren. Zugleich stellt sich Carter - mitten im Vorwahlkampf zur US-Präsidentschaft - demonstrativ auf die Seite des schwarzen Krypto-Muslims Barack Hussein Obama (von dem er sich eine entsprechende Änderung der US-Außenpolitik verspricht) und hetzt gegen dessen Gegenkandidatin, die weiße Christin Hillary Rodham Clinton, der er vorwirft, daß sie durch das Festhalten an ihrer Kandidatur die Partei der "Democrats" spalte. (Daß er selber einst das gleiche getan und sogar noch kandidiert hat, nachdem er den Vorwahlkampf verloren hatte, verschweigt er geflissentlich.) Dem amtierenden Präsidenten George W. Bush stellt er ein Verfahren als Kriegsverbrecher in Aussicht. (Dennoch wird Carter nach seiner Rückkehr in die USA weder strafrechtlich belangt noch in die Irrenanstalt eingewiesen.)


Dezember: Carter trifft sich in Paris mit dem SU-Liquidator Michail Gorbatschëw und einigen anderen abgehalfterten Politbonzen a.D. renommierten Ex-Politikern, um einen Verein gegen Atombomben zu gründen. Bei den Atommächten ruft das nicht mal ein müdes ArschrunzelnLächeln hervor.


*"Peanuts" bedeutet wörtlich "Erdnuß"; diese Bezeichnung spielt aber nur vordergründig auf Carters Beruf an; vielmehr wurde sie in den USA Jahre lang als Spottname für den taiwanesischen Präsidenten Tschiang Kai-shek gebraucht.


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