"WELCH EIN NARR . . . !"
WINSTON CHURCHILL
(seit 1953: Sir Winston Churchill)
(30.11.1874 - 24.1.1965)
![[Winston Churchill, Porträt von 1943]](churchill1943oval.jpg)
"Der König der Lyder aber befragte die Orakel,
ob er gegen die Barbaren Krieg beginnen solle.
Und beide Orakel gaben die gleiche Antwort :
Wenn Du gegen die Barbaren Krieg beginnst,
dann wirst Du ein großes Reich zerstören [...]
Und Deine Herrschaft wird bestehen bleiben,
bis ein Maulesel herrscht über die Meder."*

![[Churchill (oberste Reihe, 3. v.l.) in Sandhurst]](churchillsandhurst.jpg)






![[Raubstaat England]](raubstaatengland.jpg)





![[Wert: keinen Pfennig - deutsche Propagandamarke gegen Churchill]](wertkeinenpfennig.jpg)
![[Churchill - gesucht wegen Mordes - deutsches Propagandaplakat]](churchillsteckbrief.jpg)

![[N'oubliez pas Oran!]](noubliezpasoran.jpg)


![[Churchill mit Truman und Stalin in Posdam]](churchillpotsdam.jpg)



![[ein grinsender Truman und ein frustrierter Churchill nach der Pokerpartie]](trumanchurchillmarch46.jpg)

![[das fette Schwein Churchill mit Frau]](churchillmitfrau.jpg)

![[Sir Paul McCartney, letzter Überlebender der 'Beatles', und Sir Elton John, schwuler Schlagersänger]](sirpaulsirelton.jpg)


![[Fool on the Hill]](foolonthehill.jpg)


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![[Charmley 1993]](churchillendofglory.jpg)


![[Churchill]](churchillkari.jpg)
![[Churchills Grab]](churchillgravebladon.jpg)


![[Churchills Friedensfalle]](churchillsfalle.jpg)



*Herodot I, 53, 55. Der Lyderkönig war Kroisos ["Krösus"], die Barbaren waren die Perser. Die Meder waren ein mit den Lydern verwandtes Volk; die Königshäuser waren miteinander verschwägert.
**Die Haager Konvention von 1899 hatte den Einsatz von Giftgaspatronen und -granaten verboten. Die Franzosen hatten im März 1915 als erste gegen diese Konvention verstoßen. Daraufhin setzten die Deutschen im April 1915 erstmals Chlorgas ein, das in flüssiger Form aus Zylindern versprüht wurde - was die Haager Konvention nicht verboten hatte, da man damals noch nicht auf derartige Gedanken gekommen war. Sowohl Franzosen als auch Deutsche setzten das Gas jedoch "nur" an der Front, d.h. zur Eroberung gegnerischer Schützengräben ein. Dagegen setzten die Briten Giftgas im März 1918 erstmals ein, um eine ganze Stadt zu "vergasen": Während sie selber von ihnen besetzte französische Orte spätestens beim Abzug dem Erdboden gleich machten, hatten die Deutschen St. Quentin vollständig intakt gelassen, das die Briten nun als Angriffsziel auswählten. Churchill reiste noch am selben Tag in seiner Eigenschaft als Munitions-Minister an die Front, um sich persönlich über diesen schönen Erfolg informieren zu lassen. Seiher war er ein begeisterter Anhänger des Giftgaskrieges, den er auch 1942 gegen Deutschland aufnehmen wollte; lediglich die Furcht seiner Generäle vor deutscher Vergeltung verhinderte dies. Anders als ein deutscher Giftgaseinsatz wäre ein aliierter völlig korrekt gewesen, denn Großbritannien und die USA hatten - anders als das Deutsche Reich und Italien - das Genfer Protokoll zum Verbot chemischer Waffen von 1925 nicht ratifiziert. Die Briten hatten während des russischen Bürgerkriegs versucht, auch Archangelsk zu "vergasen".
***Hess hatte eine Liste bei sich, die folgende Namen umfaßte: Harold Balfour, Kenneth Lindsay, Lord Dunglass, Duke of Hamilton, Jim Wedderburn, R.A. Butler, Lord Lothian, Owen O'Malley, Lord Halifax (!), Lord Eustace Percy, Samuel Hoare, J.J. Astor
**** in dem Aufsatz "Das Jahr 2000" in der Zeitschrift "Das Reich" vom 25.02.1945.
***** Wie wenig auch linke BRD-"Historiker" Allens Buch verstanden haben, ergibt sich aus der absurden Anzeige wegen vermeintlicher "Aktenfälschung", die 2005 durch diese Kreise erstattet wurde. Das daraufhin von den britischen Behörden pro forma eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde 2007 eingestellt.
****** Gerechterweise ist jedoch festzuhalten, daß Churchill keine Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg und am Untergang des britischen Empire trifft. Churchill befürwortete zwar einen Krieg gegen Deutschland; an dessen Vorbereitung - durch die kluge "Appeasement"-Politik Chamberlains, der Hitler einlullte, während Großbritannien massiv aufrüstete - und Herbeiführung war er jedoch nicht direkt beteiligt. Als Chamberlain im Mai 1940 aus Alters- und Gesundheitsgründen zurück trat, machte man Churchill nicht zum Premierminister, um Frieden zu schließen, sondern um den Krieg weiter zu führen. Hätte er Anstalten gemacht, Hitlers Friedensangebot vom Juli 1940 anzunehmen, wäre er vermutlich gestürzt worden. Da England damals keine anderen Verbündeten hatte, blieb Churchill gar nichts anderes übrig, als sich Roosevelt in die Arme zu werfen, denn ohne die Waffen-, Treibstoff- und Lebensmittel-Lieferungen der USA hätte England den Krieg binnen weniger Monate verloren. An dieser Situtation änderte sich auch durch den Rußlandfeldzug zunächst - bis Ende 1942 - nichts, denn die Sowjet-Union war genauso auf den Nachschub aus USA angewiesen. Als sich das Kriegsglück dann wendete war es zu spät, denn 1943 standen bereits so viele US-Truppen in England, daß ein Ausscheren Churchills - unter Verstoß gegen die Vereinbarung von Casablanca, keinen Separatfrieden zu schließen - zu seiner sofortigen Absetzung geführt hätte, ggf. unter Entwaffung der britischen Truppen durch die US-Army. Churchill - der Hitlers Beteuerungen, daß er das britische Empire nicht nur nicht antasten, sondern sogar mit verteidigen wollte, nicht glaubte - mußte sich seit 1943 wiederholt von Roosevelt ins Gesicht sagen lassen, daß dessen Ziel nicht nur die Zerstörung des Deutschen Reichs, sondern auch des britischen Empire war. (Hauptsächlich ist Churchill in diesem Zusammenhang vorzuwerfen, daß er im Mai 1941 nicht auf das von Hess' übermittelte Friedensangebot einging; zu dem Zeitpunkt wäre England dafür reif gewesen, und die USA - die offiziell noch nicht in den Krieg eingetreten waren - hätten es schwerlich verhindern können.) 1945 riß diese Kausalkette jedoch ab, nicht nur durch Roosevelts Tod und Churchills Abwahl, sondern vor allem durch den Bruch zwischen den Alliierten. Großbritannien hätte sein Empire, wenn es denn gewollt hätte, immer noch halten können, denn die USA hätten nun im Hinblick auf die Gegnerschaft zur Sowjet-Union keinen Druck mehr auf ihren Verbündeten ausgeübt, dieses zu liquidieren. Churchill wollte es auch halten, aber er wurde abgewählt, und die Regierung Attlee wollte es nicht - was rückblickend ein Fehler war. Nach Indien hätten die Briten nach dem 1. Kashmir-Krieg zwischen Bhārat und Pākistān zurück kehren können - sie wären dort wahrscheinlich überwiegend als Friedensstifter begrüßt worden. Den Nahen Osten und die Arabische Halbinsel räumten sie ohne jede Not - wirtschaftlich gesehen die größte Dummheit von allen. Während Churchills zweiter Amtszeit als Premier wurden keine weiteren Gebiete aufgegeben. Danach wurden zunächst die schwarzafrikanischen Kolonien in die Unabhängigkeit entlassen (zu ihrem eigenen Schaden), dann Hinterindien - wiederum beides ohne Not. Das größte Verbrechen war jedoch die Auslieferung der weißen Kolonisten in Südwest, Süd- und Südostafrika an schwarze Terror-Regimes, und das geschah erst nach Churchills Tod, u.a. durch Margaret Thatcher, die dafür Krieg um ein paar wertlose Inseln vor der Küste Argentiniens führte, auf denen weniger Schafe lebten als in Südafrika weiße Menschen. Das wäre wohl nicht einmal Churchill passiert.
******* Anspielung auf den Titel "GröBraZ [Größter Brite aller Zeiten]", den der Staatssender BBC Churchill 2002 im Rahmen einer Fernsehshow nach einem etwas undurchsichtigen Abstimmungsmodus verliehen hatte. Churchill wird seither vor allem von seinen Gegnern ironisch als "The Greatest Briton" bezeichnet.
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