Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros
1906
19. März: Adolf Eichmann wird als Sohn des Buchhalters und späteren Unternehmers Adolf Eichmann sen. und dessen Ehefrau Maria (geb. Schefferling) in Solingen geboren.
1914
Die Familie zieht nach Linz (Österreich) um.
1919-1921
Eichmann besucht die "Höhere Bundeslehranstalt für Elektrotechnik, Maschinenbau und Hochbau" in Linz (ohne Abschluß).
1923-1932
Eichmann arbeitet in der Untersberger Bergbaugesellschaft seines Vaters, als Verkäufer beim "Oberösterreichischen Elektrobau" und als Vertreter der "Vacuum Oil Company" in Wien.
1927
Eichmann tritt - wiewohl aus Altersgründen ungedient - dem deutsch-österreichischen Frontkämpferbund bei.
Nach dem Verbot aller politischer Parteien - so auch der österreichischen NSDAP - durch den Diktator
Engelbert Dollfuß
geht Eichmann nach Bayern, wo er eine vierzehnmonatige militärische SS-Ausbildung durchläuft.
1. Oktober: Eichmann wird Referent im SD-Hauptamt Berlin, Referat II 112 ("Juden-Referat"). In enger Zusammenarbeit mit den deutschen Zionistenführern sucht er nach Wegen, um die Emigration der Juden nach Palästina gegen den Widerstand der britischen Kolonialmacht und der dort lebenden Araber zu forcieren. Angeblich erwirbt Eichmann in dieser Zeit seine Kenntnisse des Hebräischen und Jiddischen; wahrscheinlicher ist jedoch, daß er sie im Elternhaus erworben hat. Daß er selber nicht als Jude unter die Räder des Dritten Reiches gerät, verdankt er dem berühmt-berüchtigten Satz (der wohl auf den Wiener Ex-Bürgermeister Lueger zurück geht, aber auch von den deutschen Nazi-Führern überliefert ist): "Wer Jude ist, bestimme ich."
1938
Eichmann wird Referent in der Dienststelle des SD-Führers beim SS-Oberabschnitt Donau. Er organisiert die "Zentralstelle für jüdische Auswanderung" in Wien, die in weniger als eineinhalb Jahren mindestens 150.000 (nach anderen Quellen sogar 537.000) Juden die Ansiedlung in Palästina ermöglicht. Trotz Devisenknappheit bringt das Deutsche Reich für bedürftige Juden die von den Briten geforderte Einwanderer-Kopfsteuer von jeweils 1.000 Pfund (20.000 Reichsmark, nach heutiger Kaufkraft ca. 200.000.- Euro) auf. [Die weit verbreitete Darstellung, dieses Geld sei aus dem "Verkauf jüdischen Eigentums" aufgebracht
worden, ist irreführend, denn der Verkauf erfolgte gegen Reichsmark, die von den Briten nicht akzeptiert wurde und auf den Weltfinanzmärkten nicht mehr konvertibel war.]
1939
Oktober: Eichmann übernimmt die Leitung der von
Reinhard Heydrich
im Juni eingerichteten "Reichszentrale für jüdische Auswanderung" in Berlin. Da seit der Kriegserklärung Großbritanniens an das Deutsche Reich (3.9.39) eine Auswanderung von deutschen Juden nach Palästina nicht mehr möglich ist (Auswanderer, die sich bereits in England befinden, werden dort als "Angehörige eines Feindstaates" in Kriegsgefangenenlagern interniert), plant Eichmann nunmehr deren Umsiedlung ins ehemalige Polen. (Diese Umsiedlung erfolgt seitens der Juden nicht mehr freiwillig, da die Lebensbedingungen dort katastrofal sind - was auch die nach dem
Hitler-Stalin-Pakt
u.a. aus dem Baltikum dorthin umgesiedelten Volksdeutschen erfahren müssen.)
Dezember: Eichmann erhält das Referat IV D 4 ("Referat Auswanderung und Räumung") des
Reichssicherheitshauptamts (RSHA) in Berlin. Eichmann wird so - trotz seines relativ niedrigen Dienstgrads - zur zentralen Figur der Deportationen von Millionen Juden in das so genannte "General-Gouvernement".
1941
9. November: Eichmann wird zum SS-Obersturmbannführer (Oberstleutnant) befördert.
Eichmann besucht erstmals das Konzentrationslager Auschwitz - das damals noch kein
Vernichtungslager ist.
1942
20. Januar: Eichmann ist Protokollant einer "Besprechung über die Endlösung der Judenfrage" in Berlin
("Wannsee-Konferenz").
Da das echte Protokoll "verschollen" ist (bei dem in den Geschichtsbüchern kursierenden Exemplaren handelt es sich offensichtlich um z.T. nachträglich "korrigierte"
Fälschungen)
bleibt unklar, warum und auf wessen Veranlassung darunter von da an nicht mehr die Auswanderung bzw. Umsiedlung, sondern die fysische Vernichtung der Juden - durch "Arbeitseinsatz" oder "Sonderbehandlung" - verstanden wurde. Die Tatsache als solche wird auch von so genannten
"Revisionisten"
nicht mehr ernsthaft bestritten; diese streiten "nur" noch um das Wie, Wo und Wieviel. Die Vermutung, daß dies eine Reaktion gewesen sein könnte auf die im März 1941 in den - damals offiziell noch neutralen - USA veröffentlichte Denkschrift
"Germany must perish [Deutschland muß untergehen]"
des Juden Theodore Kaufman - der die Ausrottung des deutschen Volkes durch Zwangssterilisierung aller Männer unter 60 und aller Frauen unter 45 Jahren vorsah - steht in der BRD als Leugnung der "Einmaligkeit" des "Holocaust" unter Strafe. [Der "Kaufman-Plan" bildete die Grundlage für den späteren "Morgenthau-Plan", der ebenfalls den Völkermord an den Deutschen - allerdings nicht durch Sterilisation, sondern durch Verhungern - vorsah.]
1944
März-Juli: Eichmann organisiert die Deportation derjenigen ungarischen Juden, die nicht "auswanderungswillig" [nach Palästina] sind, nach Auschwitz. Dies geschieht in enger Abstimmung mit - wie einige meinen sogar auf Veranlassung von - dem Budapester Judenrat unter dem Zionisten
Israel Kastner.
1945
Nach Ende des
Zweiten Weltkriegs
gelingt Eichmann die Flucht aus einem amerikanischen Todeslager. Er lebt mit falschen Papieren in Deutschland, u.a. als Holzarbeiter in der Lüneburger Heide.
1950
Eichmann emigriert über Italien nach Argentinien, wo sich seine Spur verliert. Angeblich lebt er unter dem Namen Ricardo Klement in
Buenos Aires
und arbeitet bei Daimler-Benz. (Angeblich leben damals auch
Hitler,
Bormann u.a. Nazis - auf
U 977
in den letzten Kriegstagen aus Deutschland entkommen - unter falschem Namen in Argentinien. Diese Gerüchte erhalten u.a. dadurch Nahrung, daß Präsident
Perón
tatsächlich einige von den Alliierten politisch verfolgte Deutsche aufgenommen hat, wie z.B. Oberst a.D.
Hans-Ulrich Rudel,
den berühmten Stuka-Flieger.)
* * * * *
1955
Die Aufdeckung der Rolle Kastners bei der Deportation ungarischer Juden nach Auschwitz 1944 führt in Israel zum Sturz der Regierung Mosche Scharett, der er angehörte.
1957
Kastner wird - wahrscheinlich von der Irgun - ermordet.
1960
April: Nach Jahre langen Prozessen wird Kastner posthum vom Obersten Gerichtshof des Staates Israel rehabilitiert; man
versucht, ihn als "Eichmanns letztes Opfer" hoch zu stilisieren. Um den Fall Kastner vollständig "aufzuarbeiten" will man aber auch noch einen Prozeß gegen Eichmann führen - was freilich in absentia wenig Sinn machen würde.
11. Mai: Auf Veranlassung des selbst ernannten "Nazi-Jägers"
Simon Wiesenthal
wird Ricardo Klement vom israelischen Geheimdienst ("Mossad") in Argentinien auf offener Straße gekidnapt und nach Israel entführt. (Einziges Indiz, daß Klement Eichmann sei, ist, daß er am mutmaßlichen Hochzeitstag Eichmanns Blumen gekauft und sie seiner Frau mitgebracht hat.) Wiesenthal wird für diese und ähnliche "wissenschaftliche" Glanzleistungen später die Ehrendoktorwürde der
Universität Krakau verliehen.
1961
April-Dezember: In einem Schauprozeß wird Ricardo Klement - der sich, in der Hoffnung damit sein Leben retten zu können, als Adolf Eichmann ausgibt und schuldig bekennt - in Israel zum Tode verurteilt. (Wie wertlos Klements "Geständnis" nach Monate langer Folter und Verabreichung von Drogen ist, ergibt sich schon daraus, daß er auch eine Erklärung unterschrieb, daß er den Mossad-Schergen "freiwillig" aus Argentinien nach Israel gefolgt sei und daß der - seit 1945 tote - Martin Bormann ebenfalls noch in Argentinen lebe.)
Simon Wiesenthal veröffentlicht das Buch "Ich jagte Eichmann". Diverse Zeitungen und Zeitschriften - u.a. das
"Time Magazine"
- veröffentlichen offenbar frei erfundenes Material als "Eichmanns Tagebücher".
1962
1. Juni: Ricardo Klement wird im Gefängnis Ramleh bei Tel Aviv von den Israelis ermordet. Über den Verbleib des echten Adolf Eichmann ist nie mehr etwas bekannt geworden. Da schon aufgrund der äußerlichen Unähnlichkeit offensichtlich ist, daß Klement nicht Eichmann gewesen sein kann (er war vor allem viel zu jung), wird später das absurde
Märchen
verbreitet, Eichmann habe sich "plastischer Chirurgie" unterzogen, um sein Äußeres zu ändern. Außerdem wird eine angebliche Karteikarte von Eichmanns Zahnarzt getürkt, die eine Übereinstimmung mit einer Karteikarte vom Gebiß Ricardo Klements aufweist - die der Fälschung offenbar als "Vorbild" gedient hat.
seit 1962
Der so genannte "Eichmann-Prozeß" und die Ricardo Klement dabei in den Mund gelegten Abscheulichkeiten bilden den Anfang des groß angelegten "Shoa-Business", in dessen Verlauf jüdische Lobbyisten aus aller Welt - vornehmlich solche, die vom "Holocaust" (die englische Verballhornung des griechischen Wortes "Holokávtooma [vollständiges Brandopfer]", das
ursprünglich auf die von Jahwe dem Abraham befohlene Opferung seines Sohnes Isaak gemünzt war, wird erstmals 1972 in dem Roman "The Odessa File [Die Akte Odessa]" von
Frederick Forsyth
auf die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs bezogen) gar nicht betroffen waren - von der BRD Milliarden und Abermilliarden an "Wiedergutmachungsgeldern" erpressen.
Ihre Vorkämpferin ist die jüdische Journalistin Hannah Arendt (1906-1975), die den Prozeß für eine jüdische Zeitung in New York verfolgt und kommentiert hat. (Sie prägt hierfür das - in der deutschen Sprache bis dahin unbekannte - Wort "Schauprozeß", eine Übersetzung des englischen "show trial".) In ihrem immer wieder (zuletzt posthum 1996) neu aufgelegten und ausgeweiteten Buch "Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen" hetzt sie gegen "die Nazi-Deutschen" und verallgemeinert Eichmann in skandalöser Weise als
"typisch deutsche Täterperson"
- wohlweislich verschweigend, daß er in Wahrheit Jude war, wie auch sein Chef Heydrich. Arendt und ihre Helfershelfer wurden jedoch nie wegen Volksverhetzung belangt, sondern ganz im Gegenteil nach Kräften beweihräuchert, insbesondere von den "politisch-korrekten" Medien der BRD. [Das Buch mit dem Titel "Von der Banalität des Gutmenschen" ist noch nicht geschrieben.]
1965-1981
Die z.T. haarsträubenden "Geständnisse" Klements geben den Anstoß zu einer Reihe von Verfahren vor dem Landgericht Frankfurt/Main (so genannte "Auschwitz-Prozesse"), die sich dadurch auszeichnen, daß einerseits offensichtliche Täter nach so langer Zeit nicht mehr überführt werden können, während andererseits offensichtlich Unschuldige aufgrund von
"Zeugen"-Aussagen und Indizien, die nicht viel besser sind als die im Prozeß gegen Ricardo Klement, verurteilt werden und für den Rest ihres Lebens hinter Gitter wandern. Diese Frankfurter Prozesse zählen - neben den Moskauer Schauprozessen, die Stalin
gegen seine Konkurrenten anstrengte, und den Nürnberger Schauprozessen der Alliierten gegen die deutschen "Hauptkriegsverbrecher" - zu den größten Justiz-Skandalen des 20. Jahrhunderts.
seit 1981
Nach dem großen Erfolg mit Ricardo Klement machen jüdische Kopfgeldjäger-Organisationen und andere andere kriminelle Vereinigungen weltweit Jagd auf unbescholtene Bürger, von denen sie behaupten, es handele sich um "ehemalige Nazi-Verbrecher" mit falscher Identität. Wertvolle Beihilfe leisten dabei vom deutschen Steuerzahler finanzierte Institutionen wie das "Simon Wiesenthal Center" in Kalifornien und die dubiose "Gesellschaft für späte Gerechtigkeit". Öffentliche Kritik daran darf in der BRD nicht geübt werden; lediglich im Ausland erheben sich
vereinzelte Stimmen,
die jedoch sofort als "rechtsradikal" abqualifiziert werden.
2005
Der aus Ungarn stammende Australier Lajos Polgár - wie Eichmann und Kastner selber Jude - wird von jüdischen Kopfgeldjägern verdächtigt, unter dem Namen Lajos Kardos ein "hoher Funktionär" der "Pfeilkreuzler" gewesen und für den Tod von 50.000 Juden verantwortlich zu sein. Beweise für diese Behauptung gibt es nicht; gleichwohl drängen die Lobbyisten massiv auf seine Auslieferung an Israel, die Australien indes ablehnt.
Das israelische Hetzblatt "Haaretz" behauptet, Alois Brunner (*1912), ein "enger Mitarbeiter" Eichmanns, habe sich einer Verjüngungskur unterzogen und lebe jetzt in Salvador de Bahia (Brasilien); andere Zeitungen wie "The Jewish Tribune" und der Wiener "Standard" schließen sich der Hexenjagd an. Daraufhin wird ein Schweizer namens Alois Brunner (*1939) in Bahia von "Unbekannten" (mit hoher Wahrscheinlichkeit Angehörigen des Mossad) überfallen und brutal zum Krüppel gefoltert. Der Fall schlägt in der Schweiz hohe Wellen; in den BRD-Medien darf darüber nicht berichtet werden; diese beschäftigen sich vielmehr intensiv mit dem Fall eines mutmaßlichen Äl-Qaida-Terroristen aus dem Libanon mit BRD-Paß, der vom US-Geheimdienst "entführt" und nach angeblichen Folterungen - die man ihm freilich nicht ansieht - wieder entlassen wurde. (Brunner wurden Arme und Beine gebrochen und das Gehirn bis zur Geisteskrankheit "gewaschen", um ein Geständnis zu erzwingen; der Libanese wurde
immerhin mit kaltem Wasser bespritzt und mit lästigen Fragen "gequält" - so unterschiedlich können die [Be-]Handlungsweisen von Geheimdiensten und die Reaktionen der Medien darauf sein!)
2006
12. Juli: Lajos Polgár erliegt in Melbourne einem Giftmordanschlag (vermutlich des Mossad).
2007
Januar: Die Deutsch-Argentinierin Gaby Weber veröffentlicht das Ergebnis ihrer Jahre langen Recherchen, die folgendes Szenario wahrscheinlich machen:
Das Gerücht, daß Ricardo Klement identisch mit Adolf Eichmann sei, wurde bereits 1958 lanciert, sowohl von der BRD-Regierung als auch vom Mossad überprüft und übereinstimmend als unzutreffend erkannt. Klement erfuhr jedoch 1960 durch Zufall von einer breit angelegten Geldwäsche-Aktion des Mercedes-Benz-Direktors Willi Mosetti und drohte, diese offen zu legen. Mosetti überzeugte daraufhin den Mossad mit Wiesenthal zugespielten gefälschten Unterlagen davon, daß es sich bei Klement um Eichmann handelte und lieferte ihn "ans Messer", um sich des lästigen Mitwissers zu entledigen; die Entführung erfolgte über Uruguay.
Oktober: Ein gewisser "Doron Rabinovici" stellt in seinem Buch "Instanzen der Ohnmacht" die These auf, daß die Auswanderung jüdischer Zionisten nach Palästina stets "unfreiwillig", d.h. nur unter Druck der National-Sozialisten, erfolgte; den jüdischen Funktionsträgern der Auswanderungs-Organisationen könne ihre Zusammenarbeit mit Eichmann u.a. Nazis daher nicht zum Vorwurf gemacht werden.
November: Das "Simon Wiesenthal Center" - dem die OpferTäter auszugehen und damit seine Existenz-Berechtigung abhanden zu kommen drohen - erklärt den bereits 1982 vom Mossad ermordeten (nach anderen Quellen 1992 in Ägypten oder 1993 in Argentinien verstorbenen) ehemaligen KZ-Arzt Aribert Heim für wiederauferstanden. ("Beweis" für diese Wiederauferstehung ist die Aussage des Leiters des S.W.C., Efraim Zuroff, daß es "total unwahrscheinlich" sei, wenn der 1914 Geborene nicht mehr am Leben wäre.) Es setzt für die Entführung und/oder Ermordung einer Person, die man als "Dr. Heim" ausgeben könnte, ein Blutgeld von 130.000 Euro aus. VerbrecherregimesGut-demokratische Regierungen auf dem Boden des ehemaligen Deutschen Reichs stocken diese Summe aus Steuergeldern um insgesamt 180.000 Euro auf. Daraufhin melden sich haufenweise "Zeugen", die Heim in Chile und/oder Argentinien leibhaftig gesehen haben wollen. 93-jährige in jenen Ländern leben fortan gefährlich.
2008
Juni: Bei der Fußball-Europameisterschaft (an der Israel leider nicht teilnehmen kann, da es in der Qualifikation an Kroation gescheitert ist) werden alle Fans einer genauen Observierung durch das "Simon Wiesenthal Center" unterzogen. Dabei fällt ein 95-jähriger Greis auf, der sich auf einer Großleinwand das Fußballspiel der DFB-Auswahl gegen Kroatien ansieht. Dies reicht den Wiesenthalern als unwiderlegbarer "Beweis", daß es sich um den Kroaten Milivoj Asner handele, der Mitglied der "Ustascha" - und damit automatisch ein "Kriegsverbrecher" - war. Sie verlangen daher vehement die Auslieferung von Georg Aschner - wie er richtig heißt -, um ihn zu Tode quälenihm einen fairen Prozeß machen zu können. Die Republik Österreich verweigert diese allerdings vorläufig und setzt sich damit dem Verdacht aus, noch immer nazistisch verseucht zu sein.
Dezember: Andreas Forster, ein an Schule und Universität verhetzter dummer Jungebestens ausgebildeter - u.a. von "Professor" Walter Manoschek - Wiener Student beschließt, das Gegenteil zu beweisen. Er durchsucht sämtliche Telefonbücher Europas nach Namen von "NS-Kriegsverbrechern". Eichmänner und Träger anderer verfänglicher Namen leben gefährlich. Im Telefonbuch von Duisburg wird er schließlich fündig; die Staatsanwaltschaft Dortmund leitet sofort ein Ermittlungs-Verfahren gegen ein Opfereinen potentiellen Täter im Alter von 89 Jahren ein; die Ergebnisse stehen noch aus.
2009
Februar: Das Simon-Wiesenthal-Center läßt von den gleich geschalteten gut koordinierten
Massenmedien
in aller Welt einen weiteren unwiderlegbaren Beweis für das Weiterleben von Aribert Heim verbreiten: Es habe noch immer keine Hinweise erhalten, die zu seiner Ergreifung führen könnten. Dies reicht als Rechtsgrundlage, damit jüdische Verbrecherbandentapfere Nazi-Jäger weiterhin ungestraft Doppelgänger toter Nazis und andere mißliebige Opfer foltern und ermorden dürfen.
Anhang:
Interview der WELT mit Daniel Cohn-Bendit über Hannah Arendt (unter besonderer Berücksichtigung des Buches "Eichmann in Jerusalem")