Mu'ammar äl-Ģađđāfī*

(1942 - 20??)

[Gaddafi]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1911-1912
Italien führt Krieg gegen das Osmanische Reich, erobertbefreit Tripolitanien, die Cyrenaica und Fezzan und stellt sie unter seinen Schutz.
(Bereits 30 Jahre zuvor hatten Frankreich Tunesien und Großbritannien Ägypten unter ihren "Schutz" gestellt.)


1915
Nachdem Italien in den Ersten Weltkrieg eingetreten ist, unterstützen die Mittelmächte Aufstände der Berber gegen das Kolonialregime.

1917
Italien sieht sich gezwungen, den Berberstämmen vorübergehend Selbstverwaltung zuzugestehen.

1921-35
Italienische Truppen erobern die "Schutzgebiete" nach und nach zurück. Der Anführer der Aufständischen, Emir Idris, geht ins Exil.

1934
Italien faßt die drei Schutzgebiete zur Kolonie "Libia"** zusammen.

1940
Juni: Italien tritt in den Zweiten Weltkrieg ein. Libyen wird zum Kriegsschauplatz.

1942
September (nach anderen Quellen: Juni)***: Mu'ammar Abu Minyar äl-Gaddafi wird als Angehöriger eines Beduinenstammes in der Syrte-Wüste geboren.
November-Dezember: Britische Truppen erobern Libyen.

1947
Italien verzichtet auf Libyen, das weiterhin von den Alliierten besetzt bleibt. Idris kehrt zurück.

1951
Dezember: Mit Zustimmung der UNO ruft Idris das "Königreich Libyen" aus, mit sich selber als "König Idris I". De facto bleibt das Land von britischen und US-amerikanischen Truppen besetzt, denen Idris "Stützpunkte" einräumt.

1956-61
Gaddafi besucht die höhere Schule in Sabhā. Nachdem er von dieser relegiert worden ist, macht er sein Abitur an einem italienischen Gymnasium in Misurata.

1958
In der Syrte-Wüste wird Erdöl entdeckt. Dieses macht Libyen binnen weniger Jahre von einem der ärmsten zu einem der reichsten Staaten Afrikas.

1961-63
Gaddafi studiert in Tripoli Jura.

1963-65
Gaddafi besucht die libysche Militärakademie in Benģāzi.

1965-66
Gaddafi besucht die britische Militär-Akademie in Sandhurst.

1966-69
Gaddafi macht als Nachrichtenoffizier schnell Karriere; binnen drei Jahren ist er Hauptmann.

1967
Juni: Im "Sechs-Tage-Krieg" werden die arabischen Staaten Ägypten, Syrien, Jordanien und Libanon von Israel schwer geschlagen.

1969
4. August: Idris erklärt aus gesundheitlichen Gründen seine Abdankung zugunsten seines Neffen Hassan per 2. September und begibt sich zur ärztlichen Behandlung ins Ausland.
1. September: Gaddafi führt einen erfolgreichen Militärputsch an, stellt Prinz Hassan unter Hausarrest, erklärt die Monarchie für abgeschafft und Libyen zur "islamischen Republik". Sich selber befördert er vom Hauptmann zum Oberst und nennt sich fortan "Revolutionsführer". Sein erklärtes Vorbild ist der "Rais [Führer]" Ägyptens, Gamāl 'Abd-äl-Nāsir ("Nasser").


1970
Gaddafi enteignet die größeren Privat-Unternehmen in Libyen und verweist alle Ausländer des Landes. Keiner der betroffenen Staaten wagt eine Gegenwehr; die USA und Großbritannien räumen ihre Militärstützpunkte kampflos.
September: Nach Nassers Tod beansprucht Gaddafi eine politische Führungsrolle in der arabischen Welt.

1972
Wie Nasser vor ihm, versucht Gaddafi eine Föderation von Libyen, Ägypten und Syrien zur "Arabischen Republik", die jedoch scheitert.

1973
Gaddafi läßt libysche Truppen im Tschad einrücken, deren nördlichen Wüstenstreifen er beansprucht.
Oktober: Im "Yom-Kippur-Krieg" versuchen die arabischen Staaten erneut, Israel "von der Landkarte zu tilgen"; obwohl sie von der Sowjet-Union massiv unterstützt werden - während die USA in Person ihres jüdischen Außenministers Henry Kissinger Israel in den Rücken fallen - mißlingt dies wiederum.
Gaddafi wird zum Hauptfinanzier der "Palästinensischen Befreiungs-Organisation [PLO]" des Terroristen Yāsir 'Arafāt (die bereits im Vorjahr den Anschlag auf die Olympischen Spiele von München verübt hatte).

1974
Gaddafi versucht eine Union Libyens mit Tunesien, die nicht nur scheitert, sondern zur dauerhaften Verfeindung der beiden Staaten führt. Tunesien - das im Gegensatz zu Libyen kaum Bodenschätze, insbesondere kein Erdöl hat - orientiert sich künftig am Westen und versucht, vom Tourismus zu leben.
Eine Zeit lang versucht Gaddafi, sich dem Block der "Blockfreien" anzunähern, der nach dem Sturz Soekarnos und dem Tod Nassers vom jugoslawischen Diktator Tito angeführt wird. (Gaddafi sieht großzügig darüber hinweg, daß Tito Kettenraucher, Alkoholiker und passionierter Zocker ist, während er selber in Libyen Alkohol, Nikotin und Glücksspiel verboten hat und - im Gegensatz zu vielen anderen Machthabern in muslimischen Staaten, für deren Untertanen die gleichen Verbote gelten - auch persönlich abstinent lebt.)


1975-79
Gaddafi veröffentlicht sein politisches Credo des "islamischen Sozialismus" in drei Bänden, die er "Grünes Buch" [grün ist die Farbe des Islam] nennt.

1976
Gaddafi kauft sich über seine StrohmannInvestment-Firma LAFICO beim italienischen Automobil-Hersteller Fiat u.a. anderen europäischen Industrie-Unternehmen ein.

1979
Unter US-amerikanischem Druck schließen Israel und Ägypten Frieden, was Nassers Nachfolger Sadat den Haß aller Araber einträgt.

1980
Gaddafi schickt Killertrupps in alle Welt aus, die libysche Exilanten ermorden. Die betroffenen Länder - vor allem die Ex-Kolonialmacht Italien - wagen nicht zu reagieren, zumal Gaddafi gleichzeitig eine Propaganda-Offensive wegen angeblicher italienischer Greuel im Krieg von 1911/12 startet.****


Larry Collins und Dominique Lapierre veröffentlichen "Der fünfte Reiter", die Geschichte eines versuchten Anschlags Gaddafis mit einer Wasserstoffbombe auf New York City. Da sich bisher alle Bücher der beiden Journalisten als sorgfältig recherchierte Tatsachenberichte erwiesen haben, wird die offizielle Bezeichnung "Roman" von vielen Lesern nicht ernst genommen. Gaddafi - dem jeder ein solches Schurkenstück zutraut - ist auf dem Tiefpunkt seines internationalen Ansehens angelangt.


Im Golfkrieg zwischen dem shi'itischen Iran und dem sunnitischen Iraq unterstützt Gaddafi überraschend den ersteren (bis 1988).
Oktober: Sadat fällt einem Attentat zum Opfer. Eine Tatbeteiligung Gaddafis wird nie bewiesen.

1982
US-Präsident Ronald Reagan verhängt ein Handelsembargo gegen Libyen - das seine europäischen Verbündeten freilich ignorieren.

1984
Nachdem Großbritannien (PM Thatcher) Anti-Gaddafi-Demonstrationen vor der libyschen Botschaft in London erlaubt hat, läßt Gaddafi seine Botschaftsangehörigen britische Polizisten erschießen. Der Vorfall führt zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen.

1986
Januar-März: Nachdem Gaddafi eine Erweiterung der libyschen Hoheitsgewässer in der Syrte-Bucht verkündet hat, kommt es wiederholt zu Gefechten zwischen libyschen und US-amerikanischen Kriegsschiffen.
5. April: Gaddafi läßt einen Bombenanschlag auf den Puff den Nachtclub die Discothek "La Belle" in West-Berlin verüben, dessen Opfer vor allem US-amerikanische BesatzungsBefreiungs-Soldaten sind.


15. April: Ein Vergeltungsschlag der USA (Bombenangriffe auf Gaddafis mutmaßliche Wohnstätten in Tripoli und Benģasi) mißlingt. Der US-Regierung gelingt es jedoch, durch Druck auf ihre Verbündeten zu erreichen, daß Gaddafi seine Beteiligungen an europäischen Firmen vorübergehend aufgeben muß.*****

1990
Gaddafi läßt ein Flugzeug der U.S.-Fluglinie PanAm über dem schottischen Ort Lockerbie in die Luft jagen; 270 Insassen sterben. Die USA setzen daraufhin UN-Sanktionen gegen Libyen durch.

1994
Juni: Gaddafi zieht mit großer Geste die libyschen Truppen aus dem nördlichen Tschad ab. (Tatsächlich unterstützt er weiterhin massiv die dortigen Rebellengruppen, die gar nicht daran denken, ihren Kampf gegen die Zentralregierung einzustellen. Gaddafi erreicht damit allerdings nur, daß sich auch der Tschad künftig am Westen orientiert und mit dessen Hilfe eine Pipeline von seinen im Süden gelegenen Erdölfeldern durch Kamerum zum Atlantik baut.)


1999
Der südafrikanische Terrorist Negerhäuptling Menschenfreund Nelson Mandela erreicht die Aufhebung der UN-Sanktionen gegen Lybien. Im Gegenzug liefert Gaddafi einen gewissen Äl-Megrahi als Lockerbie-Attentäter an die Niederlande (!) aus, wo er nach einem zweijährigen Prozeß zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird.

2001
11. September: Nach dem muslimischen Kamikaze-Anschlag auf das World Trade Center in New York City und das Pentagon in Washington D.C. distanziert sich Gaddafi aus Angst vor einem amerikanischen Vergeltungsschlag verbal von den Tätern.

2002
Januar: Gaddafi kauft sich beim italienischen Fußballverein Juventus Turin ein. (Da Gaddafi auch die notwendigen Schiedsrichter einkauft, wird Juventus Turin Abonnements-Meister, bis der Betrug auffliegt und der Verein zwangsrelegiert wird. Allerdings erreicht Gaddafi durch Bestechung auch der höheren Sportgerichte, daß die Bestrafung in zweiter Instanz abgemildert wird und "Juve" bald wieder oben "mitmischen" kann.)
März: Gaddafi kauft sich auch wieder bei Fiat ein.

2003
Gaddafi verspricht, den Angehörigen der Opfer des Lockerbie-Anschlags Schadensersatz zu leisten.******

2004
Juni-Juli: Gaddafi, der selber gerne Schach spielt, holt als "Sponsor" eine Veranstaltung, die der korrupte Schachverband F.I.D.E. als "Weltmeisterschaft" bezeichnet, nach Tripoli. Da Gaddafi Juden die Einreise verweigert******* und 99% der weltbesten Schachspieler Juden sind, gerät das ganze zur Farce. "FIDE-Weltmeister" wird ein muslimischer FigurenschieberQualifikant aus Usbekistan, der beim Godesberger SK in der 2. Bundesliga spielt und von niemandem ernst genommen wird; er verschwindet bald wieder in der Versenkung.


Die Leser des ghanaïschen Nachrichtenmagazins New African wählen den "größten Afrikaner aller Zeiten". Gaddafi belegt den geteilten 11. Platz (zusammen mit dem südafrikanischen Terroristen Steve Biko und dem zum Islam konvertierten US-Boxer Cassius Clay alias Muhammad Ali).
März: Der britische PudelPremierminister Blair fliegt nach Libyen und kriecht Gaddafi tief in den A..., lobt Gaddafi in den höchsten Tönen für seinen Jahrzehnte langen aufopferungsvollen Kampf gegen den internationalen Terrorismus und sagt ihm für dessen Fortsetzung umfangreiche Waffenlieferungen zu.


Oktober: Auch BRD-Kanzler Schröder (SPD) fliegt zum Staatsbesuch nach Libyen und tut es seinem britischen Verbündeten gleich. Der Bundesnachrichtendienst (BND) bildet künftig libysche TerroristenPolizisten aus.


Die EU lädt ihren neuen braven Verbündeten Gaddafi nach Brüssel ein. (Die europäischen Staaten - insbesondere die BRDDR, deren Politverbrecherweise Politiker den Verzicht auf Kernenergie beschlossen haben - sind nach dem weitgehenden Ausfall der Öllieferungen aus dem Iraq, Nigeria und Venezuela und angesichts der Unzuverlässigkeit des Iran auf jeden Tropfen libyschen Erdöls dringend angewiesen.) Er reist dort in Begleitung seiner schwer bewaffneten "Amazonen"-Leibwache - einem weiblichen Killer-Kommando - an.


2006
Etwas vergleichbares läßt sich nicht mal der korrupte Negerstaat die demokratische Republik Nigeria bieten: Als Gaddafi dort zum Staatsbesuch mit seinen "Amazonen" aufkreuzthalbmondt, müssen diese ihre Waffen abgeben.
10. April: In einem Interview mit dem arabischen Fernsehsender Äl-Jazīra erklärt Gaddafi, warum er den bewaffneten Kampf gegen den Westen eingestellt hat - er benötigt ihn nicht mehr: "Allah wird dem Islam den Sieg in Europa verleihen, auch ohne Schwerter und Kanonen. Die 50 Millionen Muslime in Europa werden binnen weniger Jahrzehnte einen muslimischen Kontinent schaffen. Europa und Amerika sitzen in der Zwickmühle: Sie müssen sich entweder rechtzeitig zum Islam bekehren oder ihm den Krieg erklären." [Eine durchaus zutreffende Analyse, der sich Dikigoros nur anschließen kann - noch ist es Zeit!] Gaddafi organisiert und finanziert in großem Maßstab die Invasion Immivasion Immigration von afrikanischen Muslimen über Libyen auf die italienische Insel Lampedusa und damit in die EU - die keinerlei Gegenwehr leistet, sondern im Gegenteil alle im Mittelmeer verfügbaren Schiffe einsetzt, um etwa in Seenot geratene Immigranten zu retten, so daß Gaddafi die billigsten "Seelenverkäufer" einsetzen kann.


2007
Der jüdische Wahlbetrügerneue französische Präsident Nicolas Sarkozy reist nach Libyen und sagt Gaddafi die Lieferung von Nuklear-Technologie zu, damit dieser Israel mit Atomwaffen vernichten kann - was weiterhin sein erklärtes Ziel ist.


Auch mit anderen Politverbrechern, wie dem Venezolaner Chávez und dem Brasilianer 'Lula' da Silva, pflegt Gaddafi enge Freundschaften.


2008
Juni: Gaddafi mischt sich in den US-amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf ein. In einer viel beachteten Rede äußerst er sich zuversichtlich, daß sein schwarzer Glaubensbruder, der aus Kenya stammende Krypto-Muslim Barack Hussein Obama mit Hilfe seiner Wahlkampflügen zum US-Präsident gewählt, sodann die Maske fallen lassen und eine streng pro-islamische Politik (Verrat Israels an seine arabischen Nachbarstaaten, Abzug der US-Truppen aus Afģānistān und dem Irāq, Freundschaft mit dem Îrân und Libyen) betreiben wird. (Obama wird im November tatsächlich gewählt.)


August: Auch der italienische Regierungschef Berlusconi muß vor Gaddafi zu Kreuze kriechen angesichts der Drohung, ihm den Ölhahn zuzudrehen und die Immivasion hunderttausender Afrikaner (ob derer Italien bereits den Staatsnotstand ausgerufen hat) noch weiter anzuheizen. Er verspricht Gaddafi "Wiedergutmachungs-Zahlungen" in Höhe von 5 Milliarden US-$.


September: US-Präsident Bush schickt seine Außenministerin Rice nach Libyen, um sich bei seinem guten Freund Gaddafi für die völlig unberechtigten Bombenangriffe von 1986 zu entschuldigen.


Dezember: Gaddafi schlägt seine Zelte im Moskauer Kreml auf und läßt sich von Regierungschef Putin empfangen, der zu seinen Ehren auch die französische Schnulzensängerin Mireille Mathieu - eine persönliche Freundin Sarkozys - hat einfliegen lassen und ihm ebenfalls Unterstützung beim Bau von Atombomben zusagt.


2009
Februar: Gaddafi wird in Addis Abeba zum Führer der "Afrikanischen Union" gewählt. Als solcher erklärt er, die Gründung der "Vereinigten Staaten von Afrika" anzustreben und rechtfertigt die Piraterie am Horn von Afrika als "Akt der legitimen Notwehr der Afrikaner gegen die gierigen Westler".


*Das "Ģ" wird hart und stimmlos gesprochen, daher bisweilen auch als "K" oder "Q" geschrieben. Das "đ" entspricht einem neugriechischen "δ" bzw. einem stimmhaften englischen "th". Das "a" und das "i" sind lang. Im folgenden wird der Name vereinfacht "Gaddafi" geschrieben.

**Die Eingeborenen sagen "Lībya"; auf Hoch-Arabisch lautet der Name "Lībiyā".

***Das genaue Geburtsdatum ist nicht bekannt. Das heute meist genannte Datum - "19.06." - ist pure Fiktion. Nicht einmal das Geburtsjahr und der Geburtsort sind sicher. Nach einer italienischen Mindermeinung wurde Gaddafi 1938 in Misurata geboren; nach einer neueren französischen These ist er der uneheliche Sohn eines korsischen Luftwaffenoffiziers namens Preziosi. Bisweilen wird auch behauptet, sein Großvater sei 1911 im Krieg gegen Italien gefallen und sein Vater sei unter Mussolini im Konzentrationslager umgekommen; tatsächlich starb sein Vater erst 1985 hoch betagt eines natürlichen Todes.

****Diese Propaganda folgt dem Schema des Vorwurfs, daß Italien im Krieg gegen Abessinien Bombenflugzeuge einsetzte. Das war 1935 tatsächlich der Fall; 1911/12 gab es allerdings noch gar keine Bombenflugzeuge - geschweige denn italienische -; die Idee, Flugzeuge als Bomber einzusetzen, wurde erst im Ersten Weltkrieg von dem Franzosen Roland Garros entwickelt.

*****Gaddafi wird nicht etwa enteignet, sondern kann seine Anteile - mit z.T. erklecklichen Gewinnen - an der Börse verkaufen.

******Die zugesagten Gelder werden jedoch nie ausgezahlt, bis auf einen geringen Teil, den der Westen 2007 an Gaddafi zurück zahlen muß, um einige bulgarische Ärzte und Krankenschwestern, die er als Geiseln genommen hat und zu ermordenhinzurichten droht, frei zu kaufen. Im Gegenzug wird das Urteil gegen Äl-Megrahi - den die Niederlande nach Großbritannien abgeschoben haben - kassiert; er wird 2009 klammheimlich nach Libyen entlassen und kann dort seinen wohlverdienten Ruhestand als staatlich anerkannter Terrorist genießen.

*******Gaddafis Apologeten behaupten folgendes: 1. Libyen habe den Juden nicht die Einreise verweigert, sondern lediglich die vorherige Erteilung der Einreisevisa; diese hätten sie jedoch bei Ankunft am Flughafen in Tripoli bestimmt erhalten. (Aber wie jeder wußte, hätte keine Fluggesellschaft der Welt Personen auf einen Flug nach Tripoli mitgenommen, die beim Einchecken kein libysches Visum vorweisen konnten :-) 2. Das ganze sei nicht die Idee des braven Gaddafi gewesen, sondern die seines bösen Sohnes. (Als ob sich der über die Entscheidungen seines Vaters hätte hinweg setzen können :-)


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