EIN ARMER IRRER NARRT DIE WELT

STEPHEN HAWKING

(08.01.1942 - xx.xx.200x)

[Stephen Hawking]

Tabellarischer Lebenslauf
zusammengestellt von
Nikolas Dikigoros

1942
8. Januar: Stephen William Hawking wird in Oxford als Sohn des Arztes Frank Hawking und seine Ehefrau Isabel geboren. (Da es sich um den 300. Todestag von Galileo Galilei handelt, hält er sich später für dessen Reïnkarnation.)

1952
Hawking wird an der renommierten St. Albans School aufgenommen, wo er jedoch nicht reüssiert - er schafft gerade mal den O-Level (mittlere Reife) in Chemie und Fysik.

1958
Unter ungeklärten Umständen wird Hawking zu einer Aufnahmeprüfung der Universität Oxford zugelassen, die für bestanden erklärt wird, woraufhin er sogar ein Stipendium erhält. Allerdings vermag Hawking den Fysik-Vorlesungen nicht recht zu folgen und verbringt seine Zeit lieber auf Parties, mit Rudern und der Lektüre von Science-fiction-Romanen. Dabei fasziniert ihn besonders das Motiv der "Zeitreise"; er erfährt von Einsteins Theorie der "Raumzeit" und hält diese für den "Beweis", daß eine "Zeitmaschine" möglich sei - an diesem kindlichen Glauben hält Hawking zeitlebens fest.

1963
Hawking wechselt nach Cambridge und "studiert" dort das obskure Fach "Kosmologie" (nicht das seriöse Fach "Astronomie", sondern eine Art Sterndeuterei). Erste Anzeichen der Nervenkrankheit ALS machen sich bemerkbar - niemand will jedoch wahr haben, daß diese auch seine Gehirnleistung beeinträchtigt.

1965
Hawking schreibt eine "Doktorarbeit" (die nie veröffentlicht wurde) und wird erst wissenschaftliche Hilfskraft, dann wissenschaftlicher Mitarbeiter ("Fellow") am Gonville College in Cambridge.
Hawking heiratet Jane Wilde. Während der Ehe werden drei Kinder geboren.

1968
Hawkings Nervenkrankheit verschlimmert sich; er kann sich nur noch im Rollstuhl fortbewegen. Daher lobt man ihn weg an das Institut für "theoretische Astronomie", wo er seine Fantasien von "Zeitreisen" durch den "gekrümmten Raum" voll ausleben kann, ohne gleich als gefährlicher Irrer eingestuft zu werden.


1972
Hawking hört von der "Entdeckung" der so genannten "Schwarzen Löcher [black holes]" durch einige "Astrofysiker" um den Juden Isaac Asimov, die behaupten, daß sich bestimmte Gravitationswirkungen im All nur so erklären ließen, daß sie von untergegangenen ("in sich zusammen gestürzten") Sternen ausgingen, die nun nicht mehr sichtbar seien. Diese These fasziniert Hawking so sehr, daß er sie weiter ausspinnt, indem er sie "quantenmechanisch" "interpretiert", d.h. er erfindet noch eine Gamma-Strahlung innerhalb jener Löcher hinzu, die er "Hawking-Strahlung" nennt. Seine These: In den "schwarzen Löchern" verschwindet Materie und damit auch "Information", die sich zuvor an ihren Rändern gesammelt hat. Wenn man diesen Rand überschreitet, überschreitet man zugleich den "Ereignishorizont", d.h. es läßt sich nicht mehr feststellen, ob sich ein bestimmtes Ereignis ereignet hat oder nicht oder doch, noch genauer gesagt, es kann sich zugleich ereignet und auch nicht ereignet haben ("Informationsparadox"). Clevere Verleger verwursten diesen Schwachsinn zu Büchern, die sie einem tumpen Publikum millionenfach verkaufen.

[Eine kurze Geschichte der Zeit. Vom Urknall zu den schwarzen Löchern]

1973
Hawking wird weggelobt an das Institut für angewandte Mathematik und "theoretische Fysik", wo er weiter seinen spinnerten Ideen nachhängen kann. Spaßeshalber wird er auch in die "Royal Society of Science" aufgenommen.


1979
Als man sich in Cambridge gar nicht mehr anders zu helfen weiß, richtet man für Hawking einen alten Leerstuhl neu wieder ein, den "Lukasischen", den einst Isaac Newton inne hatte, und ernennt ihn zum Professor, wiewohl er längst nicht mehr reden* oder schreiben kann. ("Seine" zahlreichen Bücher werden von seinen Kollegen Ellis, Israel und Penrose verfaßt.)
Die "Albert-Einstein-Gesellschaft" verleiht Hawking - als erstem Preisträger - die "Albert-Einstein-Medaille". (Dies entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, da Einstein ja tatsächlich etwa so "genial" war wie Hawking.)

1990
Hawkings Frau Jane läßt sich scheiden; seitdem tourt er mit seiner Krankenpflegerin Elaine Mason durch die Lande und tut so, als hielte er mit Hilfe eines Spezialmikrofons Reden, die seine Kollegen lediglich "übersetzten". Nicht zuletzt wegen seiner Behinderung - die ideal dazu geeignet ist, beim Laien den Eindruck zu erwecken, daß auch Geisteskranke "geniale Wissenschaftler" sein können - wird er insbesondere von den deutschen Medien zum "Popstar der Kosmologie" (Spiegel), "Popstar der Physik" (Focus) und schließlich zu einem "Giganten des Wissens" hoch gejubelt.

[Buch]

1995
Hawking heiratet Elaine Mason.

1996
Hawking sieht im Kino den Science-fiction-Film "Independence Day" von Roland Emmerich, in dem kleine grüne Männchen versuchen, die Erde zu erobern und die Menschheit auszurotten. Hawkings "Macher" entblöden sich nicht zu behaupten, daß er dies als "realistische Zukunftsvision" betrachte.

2004
Juli: Als Hawkings "Macher" einsehen, daß sich all der Blödsinn mit dem "Informationsverlust in Schwarzen Löchern" etc. beim besten Willen nicht mehr halten läßt, ohne sich lächerlich zu machen, lassen sie ihn öffentlich einräumen, daß er sich "geirrt" habe und über drei Jahrzehnte lang Chimären nachgejagt sei. Seine Verleger sind entsetzt, seine gläubigen Fans (von ihm selber nunmehr als "Science-fiction-Gemeinde" betitelt) enttäuscht. Einer seiner Doktoranden behauptet, seine neueste These laute, daß es mehrere "Parallel-Universen" gebe, einige mit, einige ohne "Schwarze Löcher", daß aber die mit "Schwarzen Löchern" im Laufe der Zeit von denen ohne "Schwarze Löcher" "aufgefressen" würden, so daß am Ende nur noch Universen ohne "Schwarze Löcher" übrig blieben, womit das "Informationsparadox" gelöst sei. Aber das erregt in Fachkreisen nur noch mitleidiges Lächeln; in den Medien werden sowohl Hawkings Widerruf seiner Thesen als auch die neuen Theorien seines Doktoranden weitgehend tot geschwiegen.**

2005
Oktober: Bei einem "wissenschaftlichen" Vortrag in Berlin empfiehlt Hawking seinen Zuhörern, öfters den Fernseher nach Sendeschluß anzuschalten und sich den "weißen Schnee" ganz genau anzuschauen. Darin könne man "Mikrowellen aus dem All" erkennen, die "ein fernes Echo der Entstehung dieses Universums" seien.

[das Echo der Entstehung des Universums]

2006
Hawking empfiehlt der Menschheit, binnen 40 Jahren auf den Mars auszuwandern, da es dann auf der Erde nicht mehr schön sein werde.


2008
April: Die NASA lädt Hawking spaßeshalber zu einem "April's Fool"-Vortrag über "außerirdische Lebewesen" ein, von deren Existenz er überzeugt ist. Er warnt die Menschheit indes vor allzu engem Kontakt mit "Aliens", um sich nicht mit unbekannten Krankheiten anzustecken.

2009
Oktober: Hawking wird in aller Stille emeritiert.


*Über den Grund dafür gibt es verschiedene Darstellungen. Mal soll es ein Luftröhrenschnitt gewesen sein - nachdem er sich an einem zu großen Stück Kuchen verschluckt hatte -, mal eine Entfernung der Stimmbänder.

**H. hat eine kindlich-laienhafte Vorstellung von dem, was unter "schwarzen Löchern" verstanden wird. Es sind dies keine "Löcher" im wörtlichen Sinne, sondern nicht strahlende - und daher auf herkömmlichen Teleskopen nicht sichtbare - Ansammlungen von Materie sehr hoher Dichte, die andere Materie - nicht aber "Informationen" und/oder "die Zeit" - anziehen. Daß sie aus "erloschenen Sternen" entstanden sind, ist pure Spekulation. Andere Theoretiker glauben inzwischen vielmehr das Gegenteil, nämlich daß jene "schwarzen Löcher" erst strahlende Materie anziehen und dadurch zu Sternen werden. Für keine der beide Vermutungen kann ein wissenschaftlicher Beweis geführt werden. H. verwechselt auch "Universum" mit "Galaxie [Milchstraßensystem]". "Mehrere Universen" sind ein Widerspruch in sich; daß Galaxien - mit oder ohne "schwarze Löcher" - sich im Laufe der Jahrmillionen auf einander zu bewegen und vereinigen können, hält man heute für möglich; allerdings ist die laienhafte Vorstellung des "Fressens und Gefressenwerdens" abwegig.


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