


![[Plakat]](schlesienplakat.jpg)


![[Medaille von K. Goetz]](medostern23rs.jpg)
![[Medaille auf die Erschießung Schlageters durch die Franzosen am 26.5.1923)]](medmordrs.jpg)
![[Zitat aus Schillers 'Wilhelm Tell']](medruhr25rs.jpg)





![[Schlageterstraße in Würzburg]](schlageterstrasse.jpg)








![[Wenn ein Mann nicht bereit ist, für seine Überzeugung ein Risiko einzugehen, dann taugt entweder die Überzeugung nichts, oder der Mann taugt nichts (Ezra Pound) - oder beide taugen nichts (Dikigoros)]](medstauffvs.jpg)


* Der Spartakus-Bund hatte sogar seinen eigenen Schlageter-Orden:

** All diese Maßnahmen sollten nicht darüber hinweg täuschen, daß die Heldenverehrung Schlageters in der Zeit des "Dritten Reichs" staatlicherseits eher geduldet als gefördert wurde, wie die Aktivitäten der "Freikorps" überhaupt. Bezeichnend dafür ist, daß das Tragen folgender in der Zeit der "Weimarer Republik" gestifteten Orden und Ehrenzeichen verboten wird: das Baltische Erinnerungszeichen, das Bewährungsabzeichen der Grenzschutz-Ost-Kämpfer, der Deutsche Ordensschild zur Erinnerung an den Grenzschutz Ost, das Deutschritterkreuz, der Schlageter-Schild, die Medaille für die Teilnehmer an den Kämpfen in Kurland sowie das Ehrenzeichen des Schlageter-Gedächtnisbundes. Auf Denkmälern für Einheiten, die nach offizieller Beendigung des Ersten Weltkriegs wie Schlageter in "Freikorps" weiter gekämpft hatten, werden diese Einsätze bewußt verschwiegen und die nach 1918 Gefallenen geradezu demonstrativ vom Gedenken ausgenommen. Dikigoros' Großvater, der in einer der betroffenen Einheiten diente, hat die diesbezüglichen Unterlagen fleißig gesammelt.

*** Tot geschwiegen werden auch die z.T. skurrilen Auswirkungen, welche das BVerfG-Urteil in Sachen Tucholski-Zitat haben. So demonstrierte ein junger Mann anno 1999 vor dem Bundesministerium gegen den Angriffskrieg der NATO gegen Serbien unter Hinweis darauf, daß der Einsatz der Bundeswehr in demselben grundgesetzwidrig und strafbar sei. Da hatte er zwar Recht; aber dennoch - oder gerade deshalb, denn die BRDDR-Regierung wollte natürlich nicht öffentlich als [Kriegs-]Verbrecher-Regime da stehen - erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen ihn. Nun war der junge Mann aber clever genug gewesen, auf seine Flugblätter neben dem Hinweis auf die Grundgesetz- und Völkerrechtswidrigkeit jenes Bw-Einsatzes noch den Satz zu schreiben: "Aktive Soldaten sind potentielle Mörder!" Nach einigem Zögern - schließlich hatte er Tucholski nicht wortwörtlich, sondern nur einschränkend zitiert - sprach ihn das Gericht frei. Also, liebe Leser, wenn Ihr daran denken solltet, demnächst gegen die Einsätze der Bundeswehr im Irāq, in Afģānistān oder sonstwo zu protestieren: Vergeßt nicht, diesen oder einen ähnlichen Satz an geeigneter Stelle einzufügen - das bewahrt Euch womöglich vor dem Gefängnis!
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