






*nach neuerer (gregorianischer) Zeitrechnung; nach alter russischer ("julianischer") Zeitrechnung: 26. Oktober.
**Die Behauptung, daß er richtig, d.h. auf Jiddisch, "Leib Braunstein" geheißen habe, geht auf nicht mehr nachprüfbare Angaben aus der Zeit des "Dritten Reichs" zurück.
***Die Spekulationen über die "richtige" Schreibweise seines Tarnnamens sind müßig. Er selber schrieb sich auf Russisch "Trotskij", auf Englisch "Trotsky" und auf Deutsch "Trotski". Da er seinen Familiennamen unstreitig deutsch aussprach - nämlich "Bronschtein" - folgt Dikigoros hier der deutschen Schreibweise.
****Vom k.u.k. Minister Berchtold, auf eine mögliche Revolution im Tsarenreich angesprochen, ist der Satz überliefert: "Wer soll denn die bittschön machen? Etwa der Herr Bronstein, der dauernd im Café Central herum lungert?"
*****Zwar kamen die Polen offiziell auf einen "Hilferuf" der anti-sowjetischen Regierung der Ukraïne unter Simon Petljura; an ihrer uneigennützigen Motivation darf indes gezweifelt werden: Pilsudski träumte von einem polnischen Großreich bis zum Dnepr.
******Nach 1945 verbreiten linke Geschichts-Klitterer das lächerliche Märchen, Trotski sei unter dem Druck von Vidkun Quisling und seinen "Schlägerbanden" aus Norwegen geflohen.
*******Wiewohl Trotski in Deutschers persönlicher Beurteilung sicher um einiges zu gut "weg kommt" (nicht zuletzt Dank seinem Gegensatz zu Stalin), sind die - auf "Insider"-Kenntnissen beruhenden - Fakten, die Deutscher liefert, doch denen anderer Biografien deutlich überlegen.
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