






*nach alter russischer ("julianischer") Zeitrechnung; nach neuerer ("gregorianischer") Zeitrechnung: 07. November.
**Die Behauptung, daß er richtig, d.h. auf Jiddisch, "Leib Braunstein" geheißen habe, geht auf nicht mehr nachprüfbare Angaben aus der Zeit des "Dritten Reichs" zurück.
***Die Spekulationen über die "richtige" Schreibweise seines Tarnnamens sind müßig. Er selber schrieb sich auf Russisch "Trotskij", auf Englisch "Trotsky" und auf Deutsch "Trotski". Da er seinen Familiennamen unstreitig deutsch aussprach - nämlich "Bronschtein" - folgt Dikigoros hier der deutschen Schreibweise.
****Zwar kamen die Polen offiziell auf einen "Hilferuf" der anti-sowjetischen Regierung der Ukraïne unter Simon Petljura; an ihrer uneigennützigen Motivation darf indes gezweifelt werden: Pilsudski träumte von einem polnischen Großreich bis zum Dnepr.
*****Nach 1945 verbreiten linke Geschichts-Klitterer das lächerliche Märchen, Trotski sei unter dem Druck von Vidkun Quisling und seinen "Schlägerbanden" aus Norwegen geflohen.
******Wiewohl Trotski in Deutschers persönlicher Beurteilung sicher um einiges zu gut "weg kommt" (was nicht zuletzt an seinem Gegensatz zu Stalin beruhte), sind die - auf "Insider"-Kenntnissen beruhenden - Fakten, die Deutscher liefert, doch denen anderer Biografien deutlich überlegen.
weiter zu Andrej Andrejewitsch Wlassow
zurück zu Politiker des 20. Jahrhunderts
heim zu Reisen durch die Vergangenheit