Im Fadenkreuz der Islamisten

Bestsellerautor Udo Ulfkotte belegt:
In Deutschlands Städten herrscht Krieg

Von JOACHIM SCHÄFER

In seiner 17jährigen Tätigkeit als FAZ-Redakteur hat Udo Ulfkotte mehr erlebt als ein Dutzend seiner Kollegen zusammen in ihrer beruflichen Laufbahn. Ulfkotte ist Geheimdienstexperte, Kriegsberichterstatter und nebenbei auch ein erfolgreicher Buchautor - kurzum: Der studierte Politologe ist das, was man gemeinhin einen Enthüllungsjournalisten nennt.

Trotz seiner aufregenden Biographie konnte Udo Ulfkotte seiner Frau Doris immer ein halbwegs geordnetes (wenn nicht gar betuliches) Leben bieten. Mit dieser Betulichkeit ist es allerdings seit geraumer Zeit vorbei, nachdem durch eine gezielte Indiskretion die Privatadresse der Ulfkottes islamistischen Extremisten zugespielt wurde.

Aufgrund der Gefahrenanalyse steht das Anwesen des Journalisten unter ständiger Beobachtung des zuständigen Landeskriminalamtes. Und Personenschutz rund um die Uhr ist ebenfalls aus gutem Grund angesagt: Morddrohungen, Manipulationen am Auto (unter anderem wurden die Radmuttern gelöst) und Körperverletzung (so wurde Ulfkotte vor laufender Kamera bespuckt, ein anderes Mal schlugen Fanatiker mit Eisenstangen auf ihn ein) gehören seit dem Zeitpunkt zur Tagesordnung, an dem der in Frankfurt ansässige Eichborn Verlag Udo Ulfkottes neuestes Werk auf den Markt brachte. Sein Titel: Der Krieg in unseren Städten.

Um was geht es in dem Buch? Udo Ulfkotte weist nach, daß Deutschland durch gewaltbereite Islamisten bereits unterwandert ist. Diese tarnen sich nach seinen Erkenntnissen als friedliche Muslime, obwohl sie ein geheimes Netzwerk knüpfen und beste Kontakte zur Al-Qaida, Hamas, Hisbolla und anderen Terrorgruppen pflegen. Ihr Einfluß reicht - so Ulfkottes Analyse - bis in die hintersten Winkel der deutschen Gesellschaft. "Während die Repräsentanten des offiziellen Islam von der deutschen Öffentlichkeit für ihre Toleranz und den Dialog mit den Religionen gewürdigt werden, rüsten Fanatiker zum Angriff auf unseren Rechtsstaat", sagt der 42jährige Vollblutjournalist.

Ulfkottes Recherchen bergen unglaublichen Sprengstoff: Er nennt Namen von Personen, Familien und Organisationen, durchleuchtet Verflechtungen und Verbindungen, analysiert Ziele und Absichten der Moslem-Bruderschaften. Alles, was Udo Ulfkotte zu Papier brachte, ist hundertprozentig belegt und beruht auf Erkenntnissen und Dossiers des Bundesnachrichtendienstes, des Bundesamtes für Verfassungsschutz, des Bundeskriminalamtes sowie auf Ermittlungen befreundeter Nachrichtendienste. Kurzum: Das verwertete Material ist authentisch und deshalb unangreifbar. So sind denn wohl auch die verbrecherischen Reaktionen der Islamisten auf diesen Tatbestand zurück zu führen, weil diese Herrschaften zum ersten Mal Gefahr laufen, daß jedem einzelnen von ihnen die Maske des Biedermannes herunter gerissen wird.

Wie sich islamistische Wölfe im Schafspelz muslimischer Vereine tarnen, zeigt Udo Ulfkotte in seinem Kapitel über die "Islamische Gemeinschaft Milli Görüs" auf. Die durch den Verfassungsschutz als extremistisch eingestufte Gruppierung zählt in Deutschland offiziell 27.000 Mitglieder und hat ihren Sitz in Köln. Der Gründungsvater und Onkel des letzten Vorsitzenden von Milli Görüs ist der frühere türkische Ministerpräsident Erbakan. Udo Ulfkotte belegt, wie Milli Görüs (auf der islamischen Scharia basierend) für die in Deutschland lebenden Muslime Minderheitenrechte durchsetzen will und wie die Organisation anstrebt, "den deutschen Staat (...) mit neuem muslimischen Selbstbewußtsein von Grund auf umzukrempeln und in einen Kalifat-Staat zu verwandeln". So habe - schreibt Udo Ulfkotte - Milli Görüs im April 2001 verstärkt Mitglieder dazu angehalten, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben mit dem Ziel, mit Hilfe der eingebürgerten Muslime in Deutschland eine eigene Partei zu gründen, die dann islamistisch-extremistische Positionen vertreten würde.

Udo Ulfkotte zitiert den Islamisten Erbakan: "Die Europäer glauben, daß die Muslime nur zum Geld verdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan." Erbakans Prognose: Im Jahre 2040 wird es etwa 40 Millionen Muslime in Europa geben. Deren Ziel müsse es sein, die jeweilige Staatsangehörigkeit des Gastlandes anzunehmen, in politische Parteien einzutreten und muslimische Interessen wahrzunehmen.

Was Udo Ulfkotte besonders kritisiert, ist die Blauäugigkeit so mancher Repräsentanten aus dem rot/grünen Lager. So sei beispielsweise ein Fanatiker namens Amir Zaidan, ein Syrer und Muslimbruder, dessen Asylanträge abgelehnt wurden, ein gefragter Gesprächspartner von Politikern und Kirchenführern. Die Bundesausländerbeauftragte Marieluise Beck [deren Scheuklappen-bewehrter Horizont etwa so weit reicht wie der einer Annemarie Schimmel, Anm. Dikigoros] ließ ihn sogar im September 2000 als "Fachmann" für das Thema "Islamischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen in Deutschland" zu Wort kommen. Vor allem in der evangelischen Kirche wird Zaidan eifrig umworben. Beim Kirchentag 2001 konnte der Extremist über "Menschenrechte in säkularer Gesellschaft" sprechen.

Ulfkottes Buch beschäftigt sich darüber hinaus mit dem Netzwerk der Familie El-Zayat, mit dem allseits bekannten Kalifen von Köln, mit der Al Aqsa e.V. (die Spenden für die Hamas sammelt), mit "ehrenwerten Autohändlern" (die ganz legal Geld waschen), mit der iranischen Revolution in deutschen Moscheen, der Frankfurter Tarik-Moschee und noch einmal mit Milli Görüs und er Kombassan-Holding A.S., wobei es in diesem Fall um "Geldwäsche nach dem Glückskettenprinzip" geht. Daß bei soviel Enthüllungsjournalismus die "Gegenseite" "kalte Füße bekommt, verwundert nicht. Besonders muß es den Mullahs unter die Haut gegangen sein, daß Udo Ulfkotte sein Ursprungsmanuskript, das 150 Seiten mehr umfaßt, und in dem er zusätzlich 750 "Radikalinskis" mit Klarnamen, Adresse, Telefonnummer, Vorstrafen und familiären Zusammengehörigkeiten nannte, den deutschen Ermittlungsbehörden zur Verfügung stellte. Nachdem inzwischen in einschlägigen Kreisen das "Zittern" begonnen hat, liegt es in der Natur der Sache, daß diejenigen, die die freiheitlich-demokratische Rechtsordnung durch die Scharia ablösen wollen, sich - wie bei der Sozialhilfe - nicht scheuen, alle rechtsstaatlichen Mittel auszuschöpfen, die die Bundesrepublik Deutschland als freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat bietet, um Udo Ulfkotte und dem Eichborn Verlag finanziell den Garaus zu machen. Inzwischen liegen nämlich diversen bundesdeutschen Landgerichten Anträge auf Einstweilige Verfügungen gegen das Buch vor, gestellt von windigen Advokaten in Diensten radikal-islamistischer Organisationen. [Ja ja, Dikigoros kennt diese "Kollegen" gut: darunter solche, die sich in ihrer Studienzeit als Mitglied einer katholischen Studentenverbindung besonders viel auf ihr frömmelndes Christentum zugute hielten!]

Geld stinkt bekanntlich nicht! Ziel dieser organisierten Aktion: Das Buch muß - koste was es wolle - vom Markt genommen werden, weil es den erklärten Zielen der Moslem-Bruderschaften im Wege steht. Denn: Nichts ist für muslimische Fanatiker schlimmer als die Wahrheit. [Nicht nur für die, Anm. Dikigoros - vgl. seinen Nachtrag am Ende dieses Artikels.] Wie allerdings die Auseinandersetzung zwischen Udo Ulfkotte und den Kalifat-Protagonisten ausgeht, steht in den Sternen, weil man - so sagt es der Volksmund - auf hoher See und vor Gericht ausschließlich vom lieben Gott abhängig ist. Wenngleich es so aussieht, als ob das Buch bald durch den Verlag vom Markt genommen würde, weil die angezettelten Prozesse finanziell nicht durchzustehen sind, will sich Udo Ulfkotte indes durch die juristischen Ränkespiele nicht in die Knie zwingen lassen. Dies entspreche nicht seinem Selbstverständnis, sagt er mit Blick auf seinen Lebensverlauf. Auch als er 1988 im Iran/Irak-Krieg als Frontberichterstatter durch einen überraschenden Giftgaseinsatz der Iraker an Krebs erkrankte, gab er sich nicht auf. Fast zwei Jahre kämpfte der Journalist mit dem Tumor - und er besiegte ihn. Obwohl nach seiner Ansicht zwischen dem damaligen Ereignis und dem jetzt ins Fadenkreuz geratenen Buch keine direkten Vergleiche zu ziehen sind - eins ist jedoch für Udo Ulfkotte klar: "Den Kampf mit den Islamisten werde ich schon deshalb aufnehmen und weiterführen, weil wir dies den kommenden Generationen schuldig sind." Und der Chronist fügt hinzu: "Sage keiner später, das habe ich nicht gewußt."

MdB Martin Hohmann unterstützt Udo Ulfkotte. Da viele politisch Verantwortliche aus "gutmenschlichen" Gründen Udo Ulfkottes Recherchen verdrängen oder gar ignorieren, hat sich die Geschäftsführung von BDS und BVMU entschlossen, im Rahmen der verbandseigenen politischen Aktivitäten das Buch Krieg in unseren Städten allen Innenpolitikern des Deutschen Bundestages zukommen zu lassen. Gleiches gilt für die Innenminister der Bundesländer. Ebenso wird das Buch auf der BDS/BVMU-Homepage beworben. Die Leser dieser Zeitschrift werden aufgerufen, ebenfalls für eine möglichst breite Verbreitung des Buches Sorge zu tragen.


Nachtrag November 2003: Das ließ die Gutmenschen nicht ruhen. Unter fadenscheinigem Vorwand wurde ausgerechnet der Islam-Kritiker Martin Hohmann als "Antisemit" und "Leugner des Holocaust" diffamiert, im Bundestag kalt und in den Medien an den Pranger gestellt. Er hatte irgendwo die Bemerkung fallen lassen, daß viele "Macher" der russischen Oktober-Revolution Juden waren - sogleich wurde er von jüdischen Funktionären wegen "Volksverhetzung" angezeigt. Das zeigt einmal mehr, wie gefährlich es in Deutschland ist, die Wahrheit zu sagen - und sei es nur die historische. Es zeigt weiter, von welch minderwertiger Qualität die jüdische Lobbyisten-Arbeit in der BRD heutzutage ist: Diese Dummköpfe sägen mit ihren wenigen Verbündeten gegen die Muslime, die sie in Parlamenten, Parteien, Verbänden und Medien noch haben, letztlich den Ast ab, auf dem sie selber sitzen - und gewisse "christliche" Politiker und jüdische Zeitungsmänner leisten ihnen auch noch Beihilfe. Wenn die so weiter machen, gehört die Zukunft wohl den Möllemännern. N. D.

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